Es ist gut, den Mut zu haben, sich Unterstützung zu suchen, um das
eigene Leben wieder sinnvoll und lebenswert gestalten zu können.
Herzlich willkommen!
Schön, dass Sie da sind!
Fast jeder sieht sich irgendwann im Leben mit beeinträchtigenden Situationen und Belastungen konfrontiert, die nicht leicht zu bewältigen sind. Im besten Fall gelingt es, die Lebenswogen allein zu glätten.
Gelegentlich sind die Einschnitte aber tief und mit Hilf- und Machtlosigkeit verbunden, so dass das Lebenskonzept gefährlich ins Wanken gerät und die Lebensqualität auf der Strecke bleibt.
Manchmal ist auch zuerst ein Gefühl da, wie Traurigkeit, Sorge oder Angst, ohne dass ein reales Problem greifbar wäre.
Nur selten verschwinden solche Belastungen von selbst. Je länger sie andauern, umso schwerwiegender können sie sich manifestieren und zu psychischen Erkrankungen führen.
Folgende Behandlungsschwerpunkte biete ich an:
Wenn eine akute oder länger andauernde Belastung dazu führt, dass sich der Alltag, die Verbindung zum sozialen Umfeld sowie die Lebensführung nachhaltig verändern und die Bewältigung der auslösenden Situation unmöglich erscheint, spricht man von einer Anpassungsstörung. Trennung vom Partner oder Jobverlust zum Beispiel können zur Entstehung einer solchen Störung beitragen.
Angst hat eine wichtige Schutzfunktion. Wenn sie jedoch regelmäßig auftritt, ohne dass es einen konkreten Auslöser oder eine reale Bedrohung gibt, handelt es sich um pathologische Angst. Betroffene meiden nach dem Auftreten dieser Angst häufig die Situationen, in denen sie die Angst erlebt haben. Damit scheint die Gefahr zunächst gebannt, was für kurze Zeit Erleichterung verschafft. Dann aber treten neue Ängste auf, in anderen Zusammenhängen. Die Vermeidungshaltung wird komplexer und führt schließlich nicht selten zu Problemen im sozialen Umfeld und sozialer Isolation.
Angst kann auch anfallsartig auftreten. Man spricht dann von Panikanfällen, die ohne ersichtlichen Grund auftreten und für die Betroffenen beängstigende körperliche Symptome, wie Schwitzen, Herzrasen, Atemnot oder Beklemmungsgefühl mit sich bringen.
Der Verlust eines nahestehenden Menschen ist immer mit einer großen Belastung verbunden. In manchen Fällen gelingt es den Betroffenen jedoch über einen langen Zeitraum nicht, aus der Trauer herauszufinden und wieder Fuß im Leben zu fassen.
Wenn Sie häufig niedergeschlagen, antriebslos sind oder sich traurig fühlen, eventuell unter Schlafproblemen leiden, kann es sich um eine Depression handeln. Dieser Verdacht muss zwingend von einem Arzt abgeklärt werden.
Bei einer leichten Ausprägung ist eine begleitende therapeutische Intervention bei mir möglich.
Manchmal, in sogenannten Schwellensituationen, sind wir gezwungen, uns neu zu orientieren, unser bisheriges Leben den veränderten Gegebenheiten anzupassen. Der Eintritt ins Rentenalter ist zum Beispiel eine solche Situation. Auch wenn die Kinder flügge werden und das Haus verlassen, bleibt manchmal eine Leere zurück, die nicht leicht zu ertragen ist und eine Neuorientierung notwendig macht.
Darüber hinaus unterstütze ich Sie gerne
begleitend zu der Behandlung bei Ihrem Facharzt, wenn Sie an einer Krebserkrankung leiden und psychoonkologische Hilfe benötigen.
Psychoonkologische Interventionen sind selbstverständlich auch für Angehörige von Erkrankten möglich.
In der Therapie arbeite ich mit der wissenschaftlich anerkannten Methode der Kognitiven Verhaltenstherapie (KVT),denn sie gilt als wirksam in der Behandlung vieler psychischer Störungsbilder und ist die am besten untersuchte Form von Psychotherapie.
Darüber hinaus beziehe ich gelegentlich – sofern es für die Klienten passt - therapeutisches Schreiben als wirksames Instrument in die Arbeit mit ein.
Was mir besonders wichtig ist:
Die Kognitive Verhaltenstherapie ist für Sie über die Arbeit in den therapeutischen Sitzungen hinaus auch eine Anleitung zur Eigeninitiative.
Diese „Hilfe zur Selbsthilfe“ ermöglicht Ihnen, Ihr Leben wieder selbst in die Hand zu nehmen. Lernen Sie, Ihre Ressourcen und inneren Kräfte zu entdecken, um wieder auf einen Lebensweg zu kommen, der für sie passt und sinnstiftend ist.
Dabei spielt auch der Prozess der Bewusstwerdung eine maßgebliche Rolle.
Welche Werte sind für Sie von Bedeutung?
Was wollen Sie erreichen, wohin soll der Weg gehen?
Welche Gedanken und Verhaltensweisen sind dabei hilfreich und welche eher nicht?
Noch eine Information für Sie vorab:
Bei meiner Praxis handelt es sich um eine Selbstzahlerpraxis. Das bedeutet, dass Sie die Kosten für die Behandlung selbst tragen müssen, denn die gesetzlichen Krankenkassen übernehmen die Kosten für die Therapie beim Heilpraktiker für Psychotherapie nicht. Private Krankenkassen sowie einige Beihilfekassen und Zusatzversicherungen übernehmen dagegen die Zahlungen.
Das sollten Sie im Vorfeld mit Ihren Versicherern klären.
Weitere Informationen und Details zur Selbstzahlerpraxis, zu den Abläufen und den Kosten, die bei einer Therapie auf Sie zukommen, sind hier.
Zur Vereinbarung eines Termins melden Sie sich gerne telefonisch oder per Mail.
Alle Einzelheiten zum Ablauf finden Sie hier.


